Aktuelle Hinweise
25. Mai:
Die Weizenbestände beginnen vielfach mit dem Ährenschieben bzw. mit der Blüte.
Bei den Braunrost-anfälligen Sorten (Sokrates, Akteur, Dekan, Ludwig, Pannonikus, Josef, Saturnus, Estevan, Globus, Papageno, Cubus, Belmondo, ? sollte auf Braunrost geachtet werden, da teilweise bereits ein massiver Befall festgestellt wurde.
Vereinzelt wurde auch ein starker Befall mit Mehltau gefunden. Der Befall mit Blatt- und Ährenseptoria ist im Vergleich zu den letzten Jahren geringer.
Bei Gewitterregen oder Niederschlägen (bei Temperaturen über 17°C und mind. 24 Stunden Ährenfeuchte) sind während der Weizenblüte optimale Infektionsbedingungen mit Ährenfusariosen gegeben.
Bei Vorfrucht Mais, Sonnenblume, ? und Ernterückständen an der Bodenoberfläche bzw. bei Bioethanolweizen sollte bei Infektionswetter eine Fusariumbehandlung in die Blüte mit Folicur, Pronto Plus, Caramba, Input oder Prosaro durchgeführt werden.
Allgemeine Informationen:
Erreicht der Befall die wirtschaftliche Schadschwelle, wird dies durch einen roten Punkt auf der Landkarte bzw. roten Säule bei der einzelnen Krankheit im Diagramm dargestellt. Bei optimalen Infektionswetter (lt. Prognoseprogramm proPlant) sollte dann eine Bekämpfung durchgeführt werden.
Die Laborergebnisse bei Septoria zeigen den mit freiem Auge noch nicht sichtbaren Befall auf dem untersten, grünen Blatt an. Diese Schadschwelle ist überschritten, wenn der Befall einer Krankheit über 5 % bzw. die Summe beider Krankheiten über 7 % befallene Blattfläche erreicht.
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